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  • Investieren im Niedrigzinsumfeld

    Am Geldmarkt erzielt man aktuell Renditen knapp über Null und Bundesanleihen kommen kaum über 1%. Der Aktienmarkt ist riskant und Edelmetalle machen nicht für das ganze Vermögen Sinn - sie dienen der Beimischung. Was also tun mit Anlagevermögen, welches langfristig eine angemessene Rendite erwirtschaften soll? Eine Lösung könnte die Dividendenstrategie sein. Man investiert in globale Großkonzerne mit gesunden Bilanzen.

    Dividendenrenditen schlagen Anleiherenditen und das nicht erst seit Neustem. Viele Großkonzerne gibt es nun schon seit weit über 100 Jahren. Viele von ihnen können eine sehr hohe Kontinuität bei den Gewinnausschüttungen vorweisen. Besonders auch Unternehmen aus krisenunabhängigen Branchen senken das Portfoliorisiko. Der Grundsatz dabei lautet: "Gefressen und Gesoffen wird immer". Die Renditen, die dabei entstehen, können sich sehen lassen. Die hohen Dividendenrenditen wirken wie ein zusätzlicher Risikopuffer bei Kursverlusten. Manche Großkonzerne wirken dabei wie ein globales Kapitalsammelbecken, das nur darauf wartet, gemolken zu werden. Ein Portfolio mit mehreren solcher Aktien kann durch die vorhandene Granularität das Gesamtrisiko senken. Die regelmäßigen Ausschüttungen dienen als verlässliches Einkommen. Erfahrungsgemäß haben Aktienkurse von Großkonzernen (Value-Investments) eine geringere Schwankungsbreite im Vergleich zu kleineren Gesellschaften (Growth-Investment). Dies liegt daran, dass konservative Großkonzerne (Oldeconomy) wenig Wachstumsfantasie haben; die jährlichen Gewinnausschüttungen stehen im Vordergrund.

    Global liegen die Dividendenrenditen bei 3% bis 4%. Anders als Staaten haben Großkonzerne relativ gesunde Bilanzen. Dies ist auch einer der Punkte, auf die man bei der Selektion achten sollte. Wichtig ist auch eine stabile Kursentwicklung, eine hohe Dividendenqualität und eine treue Dividendenkontinuität. Auch sollte man sich nicht auf Heimatmärkte konzentrieren. Viele andere Länder dieser Erde bieten ebenfalls tolle Möglichkeiten. Dividendenstrategien zählen zu den defensiven Aktieninvestments. Spekulation auf exorbitante Kursgewinne fällt nicht in diese Kategorie. Wer sich die Mühe der Einzeltitelselektion und die hohen Kosten beim Kauf vieler verschiedener Aktien sparen möchte, greift auf Fonds und nutzt damit die Expertise des Managements bei den umfangreichen Fundamentalanalysen.

    Flaggschiff und "Superstar" auf diesem Gebiet ist der DWS-TopDividende, etwas neuer und aktuell im 12 Monatsvergleich sogar etwas stärker ist der DekaDividendenStrategie. Beide Fonds sind bei der DekaBank (Sparkassen) verwahrfähig. Es gibt noch weitere Fonds am Markt, die eine Dividendenstrategie verfolgen; die beiden genannten sind mir gut bekannt. Zu den größten Positionen in den Fonds zählen aktuell Unternehmen wie Johnson & Johnson (u.a. Penaten), Roche, Philip Morris, Nestle, Unilever (Axé), McDonalds, CocaCola, GlaxoSmithKline (Odol-Med etc...), Pfizer (Viagra), Henkel (Persil), P & G (z.B, Gillette) und viele andere. Priorität liegt auf krisenunabhängigen Verbrauchs- und Konsumgütern, mit denen man seit Jahrzehnten, fast Jahrhunderten, Geld verdienen kann.

    Wichtiger Hinweis: Genannte Finanzinstrumente und andere Wertpapiere gelten nicht als empfohlen. Sie dienen als Beispiel. Der Kauf von Finanzinstrumenten erfordert Angemessenheit, Geeignetheit und eine ausführliche Beratung bzw. den ausdrücklichen Verzicht auf Beratung seitens des Anlegers. Dieser Text stellt keine Beratung dar. Marktpreise können fallen, steigen oder gleich bleiben. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Genannte Daten sind mit bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Fehler schließe ich nicht aus. Neben dem Ausfallrisiko bieten Aktien und auch Fonds auch weitere Risiken, wie z.B. Währungsrisiken, Kursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Länderrisiken, politische Risiken und viele andere. Wer die Risiken streut, kann unter Umständen sein Gesamtrisiko senken (Diversifikationseffekt). Tipp: Kann dir dein Banker das so nicht erklären, dann such dir einen anderen!


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    Die Kommentarfunktion funktioniert bei manchen nicht immer reibungslos. Wer Probleme hat, kann mir seinen Kommentar gerne auch per Mail an JennyGERmail-blog (at) yahoo.de senden. (Ich setze ihn dann drunter). Wer mit mir quatschen will, der kann mich gerne in Utherverse treffen.

    liebe Grüße, eure Jenny

  • Krisenvorsorge für den Tag X

    Krisenvorsorge heißt nicht nur Gold zu kaufen, denn Gold ist höchstens eine Normalwährung aber keine perfekte Notwährung. Von einem Goldbarren wird man nicht satt. Für eine gute Krisenvorsorge braucht man kaum Kapital oder besondere Fähigkeiten. Außerdem ist die beste Krisenvorsorge immer noch mentale und körperliche Fitness.

    Nicht auf den "Tag X" fixieren!

    Die Welt von morgen wird nicht mehr die Welt von heute sein. Eigentlich weiß jeder, dass es so nicht unendlich weiter gehen kann. Jeder Cent, der heute aus dem Nichts geschöpft und zu 5% verzinst wird, wächst mit Zinseszins in 2.000 Jahren zu einem Vermögen im Wert von 195 Millionen Erdkugeln aus purem Gold. So viel Gold gibt es nicht, also muss das Schuldgeld zwingend und kontinuierlich an Wert verlieren. Dieser Prozess kann einige Monate, einige Jahre oder viele Jahrzehnte gehen. Irgendwann muss es der Mathematik nach, eine große Marktbereinigung (Aufrechnung von Schulden und Vermögen) geben. Diktatorische Bestrebungen und kollektive Massenverdummung können den Prozess zwar etwas hinauszögern, aber irgendwann ist Schluss. Es macht keinen Sinn sich nur auf diesen Tag-X zu fixieren. Man sollte das System, so lange es läuft nutzen und von der "Dummheit der anderen profitieren". Das ist moralisch legitim, denn das System wird alle 4 Jahre demokratisch gewählt. Zur Vorsorge empfiehlt sich ein gesunder Mix aus verschiedenen Investments.

    Das System nutzen, so lange es noch läuft

    Statt das Schuldgeldsystem zu bekämpfen sollte man sich lieber Gedanken machen, wie man es (aus)nutzen kann. Panische Angst und hysterische Krisenvorsorge sind da kontraproduktiv. Krisenvorsorge sollte kaum bis kein Geld kosten; die beste Krisenvorsorge ist rational zu Handeln, das Bewusstsein zu wahren und sich an Referenzen zu orientieren. Die Geschichte wiederholt sich; es wäre dann ja nicht die erste Systemkrise. Man kann also nachschauen, wie vergangene Krisen abliefen und kann daraus lernen. Es kommt alle paar Jahrzehnte zum "Reset"; der nächste ist mehr als überfällig. Man muss vorbereitet sein, bevor die völlig verblödete Masse in Panik verfällt und in politisch getriebenem Propaganda-Aktionismus über das letzte bisschen Wohlstand herfällt. Nützliche Tipps hierzu, wie man sich für einen Krisenfall optimal absichert, liefert auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Weitere Maßnahmen sind meiner Meinung nach nicht zwingend notwendig. Das Amt geht schon ziemlich weit! Hier ein Erfahrungsbericht, wie Menschen bei z.B. einem Ausfall von Geldautomaten reagieren; bereits nach 30 Minuten wurde panisch geschrieen.

    Was ist wenn der Tag X erst in mehreren Jahrzehnten kommt?

    Dann war die ganze Vorsorge für die Katz! Man sollte also nichts übertreiben und das laufende System so lange nutzen, wie es läuft. Hierbei sollte man in Szenarien denken und sich entsprechend den Eintrittswahrscheinlichkeiten differenziert vorbereiten. Je mehr Menschen denken, Kritik am Geldsystem sei eine "Verschwörungstheorie" desto besser ist es für das System. Je mehr Leute dem aktuellen System vertrauen, desto länger wird es aufrecht erhalten. Das Wort "Kredit" kommt vom  lateinischen "credo" und bedeutet so viel wie "ich glaube". Meiner Meinung nach, wird das globale Finanzsystem noch lange nicht zusammenbrechen. Es wird zwar immer wieder zu Krisen kommen, allerdings werden diese von politischer Seite meist dazu missbraucht, das System noch stärker zu machen. Hierbei hilft natürlich auch die perfekte Inszenierung durch die Medien. Den Wählern zeigt man Scheinkontroversen und gibt ihnen ein Gefühl der Teilhabe. Die wahre Regierung sitzt hinter verschlossenen Türen. Geld regiert die Welt und diejenigen, die das Geld regieren, sind nicht gewählt!


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    liebe Grüße, eure Jenny

  • Nachgerechnet: Die staatlich geförderte private Pflegeversicherung

    Neben der privaten Altersvorsorge fördert der Staat seit Neustem auch private Pflegeversicherungen. Die sogenannte "Pflege-Bahr" oder auch "Pflege-Riester" bezuschusst private Pflegeverträge mit pauschal 5 Euro monatlich. Ich habe mir die Sache mal durchrechnen lassen.

    Grunddaten: Gesetzlich versichert; 26 Jahre alt; Unisex (seit 2013 sind ja Frauen und Männer bei Versicherungen gleichgemacht); blond; ledig; ab und zu mental flexibel aber ansonsten gesund; nur Tarife ohne Bildung eines Rückkaufwertes.

    1. staatlich geförderte Pflegeversicherung
    - Absicherung eines Pflegetagegeldes von 45€ pro Tag
    - Leistung von 100% in der Pflegestufe 3, 40% in Pflegestufe 2 und 20% in Stufe 1
    - bei "schwerer Demenz" Leistung von 20% sofern keine Pflegestufe vorliegt
    - Nachteil: 5 Jahre Wartezeit! Keine Leistungen in dieser Zeit.
    - Vorteil: Keine Gesundheitsprüfung
    - Beitrag: 10,30 Euro pro Monat (5€ Förderung berücksichtigt)
    - Beitragsstabilität: Fragwürdig, denn die Gesellschaften werden die Beiträge den Risiken anpassen. Weil die Gesellschaften jeden Antragsteller aufnehmen müssen, werden sich in diesem Tarif sehr hohe Risiken bündeln.

    2. Private Pflegeversicherung
    - Absicherung eines Pflegetagegeldes von 45€ pro Tag
    - Leistung von 100% in der Pflegestufe 3, 60% in Pflegestufe 2 und 30% in Stufe 1
    - bei "schwerer Demenz" Leistung von 20% sofern keine Pflegestufe vorliegt
    - Einmalzahlung von 2.700€ bei erstmaligem Eintritt in eine Pflegestufe
    - Nachteil: Monatsbeitrag ist mit 19,44€ höher. Gesundheitsprüfung vorhanden.
    - Vorteil: Keine Wartezeit; man ist sofort versichert.
    - Beitragsstabilität: Die Gesellschaften werden die Beiträge den künftigen Risiken anpassen, weil aber wegen einer konsequenten Risikoprüfung nur gesunde Versicherungsnehmer im Tarif sind, müsste der Beitrag in der Zukunft relativ stabil bleiben. Ab Pflegestufe 1 wird die Versicherung beitragsfrei.

    Quelle: UKV

    Die Tarife weichen bei den Leistungen stark voneinander ab.
    Eine Berechnung zweier völlig gleicher Tarife war leider nicht möglich. Viele Fachleute aus der Versicherungswirtschaft raten von "Pflege-Bahr" ab, weil sich in den Tarifen enorme Risiken bündeln werden, weil jeder Antragsteller angenommen werden muss. Der geförderte Tarif leistet erst nach 5 jähriger Wartezeit; sofern dann unerwartet viele Leistungsfälle auflaufen, müssen die Beiträge wesentlich erhöht werden. Wer gesund ist, sollte eher die ungeförderte Variante nehmen. Wer krank (auch: übergewichtig) ist, sollte sich tendenziell eher die geförderte Variante ansehen. Viel sinnvoller und wichtiger als eine private Pflegeversicherung halte ich private Zusatzversicherungen für beispielsweise Zähne und Sehhilfen. Fast 100% aller Menschen benötigt irgendwann "die Dritten" oder eine Sehhilfe. Solange man diese Dinge noch nicht braucht, sind solche Versicherungen echt günstig. Später wenn man sie brauchen könnte, werden sie unbezahlbar oder abgelehnt.


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