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  • Dieses Blog zieht um!

    Weil blog.de ziemliche technische Probleme hat und es nicht absehbar ist, was aus der Plattform wird, habe ich mich entschlossen, zu WordPress zu wechseln. Mein alter Blog wird bestehen bleiben, aber neue Artikel erscheinen nur noch hier. Am Design etc. arbeite ich noch. Aber ein bisschen PINK ist es ja immerhin schon.

    Diese Adressen könnt ihr euch schon mal vormerken:

    http://pinksliberal.wordpress.com/

    Und für RSS: http://pinksliberal.wordpress.com/feed/

    liebe Grüße, eure Jenny

  • Risikostreuung über die Zeit

    Wer langfristig Vermögen aufbauen will, kommt an Sachwerten nicht vorbei. Weil die Preise von Sachwerten schwanken hat man ein Timing-Problem. Dieses Risiko kann man dadurch senken, in dem man "Risikostreuung über die Zeit" betreibt.

    Risikostreuung über die Zeit ist einfacher wie man denkt.
    Statt einen Wert mit einer Einmalzahlung zu kaufen, kauft man den Wert einfach in regelmäßigen Abständen. Statt zum Beispiel 5 Unzen Gold auf einmal zu kaufen, kauft man einfach 5 Monate lang jeden Monat eine Unze. Damit hat man das Risiko des Timings verringert. Als Einstiegskurs hat man dann rechnerisch einen Durchschnittspreis aus den 5 Kauforders. Dass Risikostreuung sinnvoll ist, dürfte den meisten Lesern dieses Blogs bekannt sein. Es ist auch wichtig, dass man nicht nur über Assetklassen streut, sondern auch über die Zeit, denn nichts ist schlimmer als ein überteuerter Einstand.

    Profis sprechen vom Cost-Average-Effekt.
    Der in deutsch genannte "Durchschnittskosteneffekt" ist ein Vorteil, den man hat, wenn man beispielsweise in regelmäßigen Beträgen in Märkte investiert. Das ist wie beim Tanken: Man tankt immer zu 30 Euro. Ist der Preis je Liter teuer, dann bekommt man weniger Liter. Ist der Preis günstig, dann bekommt man mehr Liter. Wer also in gleichbleibenden Sparraten in z.B. einen Investmentfonds investiert, kann von diesem Effekt profitieren. Unter fondsweb.de kann man mehrere Fonds berechnen. Die Unterschiede zwischen Einmalanlagen und Sparplänen sind erstaunlich; vor allem in Phasen mit heftigen Crashs.

    In der Praxis kommen da wirklich interessante Zahlen dabei raus.
    Hat ein Anleger zum Beispiel im September 2008 kurz vor dem Crash Geld in den Aktienfonds "AriDeka CF" angelegt und den Absturz sowie die Erholung mit gemacht, dann hat er heute zirka -0,17 % Verlust (nach Kosten). Hätte der Anleger die Summe nicht am 01.09.2008 auf einmal angelegt, sondern in Monatssparraten angespart, dann hätte er heute eine Gesamtrendite von zirka 16,48 % (nach Kosten). Der Cost-Average-Effekt kann also auch schützend wirken. Er schützt vor falschem Timing. Ich habe bewusst einen europäischen Aktienfonds gewählt, denn noch immer ist Eurokrise und 16,48% finde ich dabei Klasse. Das liegt weniger am Markt sondern mehr an der Mathematik des Cost-Average-Effektes.

    Wichtiger Hinweis: Genannte Finanzinstrumente und andere Wertpapiere gelten nicht als empfohlen. Sie dienen als Beispiel. Marktpreise können fallen, steigen oder gleich bleiben. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Genannte Daten sind mit bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Fehler schließe ich nicht aus.

    Liebe Grüße und genießt den Sommer,
    eure Jenny

  • Es wird gefährlich am Aktienmarkt

    Ende 2012 schrieb ich, dass die Blase am Aktienmarkt kurz davor ist, zu platzen. Seither stieg der DAX um über 500 Punkte. Ich lag nicht falsch, sondern ich war einfach nur zu früh mit meiner Einschätzung.

    Der DAX steht heute auf dem Niveau, wo er schon 2000 und 2008 war. Der große Unterschied ist, dass in 2013 fette Unternehmensgewinne fließen. Rechnet man diese Gewinne (Dividenden) aus dem DAX heraus, dann ist der reine Kursindex noch weit unter den damaligen Hochs. Anders ist es in den USA: Der DowJones ist ein reiner Kursindex und notiert weit über seinen damaligen Hochs. US-Aktien sind so sehr aufgeblasen, dass die Dividendenrenditen auf unter 2% gefallen sind. Der historische Durchschnitt liegt bei zirka 4,4%.

    Bereits die Gravitationsgesetze sagen mir: Nach unten geht es immer schneller als nach oben. Vergleicht man die 12-Monats-Entwicklung des Aktienmarktes mit z.B. Industriemetallen, dann erkennt man den Grund des Anstiegs. Der Aktienmarkt ist durch billiges Geld aufgeblasen und nicht durch konjunkturelle Rahmendaten gerechtfertigt. Der Aktienmarkt stieg in den letzten 12 Monaten (global) um knapp zirka 10%, lokal teilweise um 20%. Andere Waren, die sich an der tatsächlichen Konjunktur orientieren, sind im Preis gefallen. Silber -27%, Alu -5%, Öl -4% und ein Index bestehend aus Industriemetallen (von Reuters) um über 18%.

    Selbst der Athener Aktienmarkt stieg in den letzten 12 Monaten um über 48%. In Spanien ging es knapp 23% nach oben. Die ersten Profis machen nun still und heimlich Kasse um nach dem Rückgang wieder günstig ein zu steigen. Ultra niedrige Zinsen verursachen immer eine Blase, die beim Platzen eine neue Krise verursacht. Bisher wurde weder die Eurokrise noch die Schuldenkrise gelöst. Man hat einfach nur die Notenbanken enorm viel Geld drucken lassen damit man Zeit gewinnt um Wahlen zu gewinnen. Ein mögliches Ende dieser ultralockeren Geldpolitik könnte der Nadelstich sein, der die Blase am Aktienmarkt zum platzen bringt.

    Wichtig: "On the Long term" kommt kein Anleger an Aktien vorbei. Durch ein gestaffeltes Einstiegsmanagement kann man das Risiko über die Zeit streuen und die Timing-Problematik umgehen. Wenn dir das dein Anlageberater nicht erklären kann, dann such dir einen anderen und bilde dich selbst.

    Liebe Grüße und genießt den Sommer,
    eure Jenny

  • Bargeldverbot: Wichtige Info für Italien Urlauber

    In den letzten Wochen und Monaten gab es viele Horrormeldungen und Zeitungsenten zum Thema Bargeldverbot. Der ein oder andere Urlauber verbringt dieses Jahr seinen Urlaub in Italien und erlebt eine böse Überraschung.

    Barzahlungen von mehr als 1.000,00 Euro sind in Italien aufgrund einer Direktive zur Nachvollziehbarkeit von Finanzierungen seit Anfang 2012 verboten. Das ist keine Zeitungsente und auch keine "Verschwörungstheorie". Das ist ein Fakt, den sogar das Auswärtige Amt in seine Reise- und Sicherheitshinweise aufgenommen hat. Es empfiehlt sich also ausreichend funktionierende Zahlungskarten mit in den Süden zu nehmen, denn jede Barzahlung über 1.000€ ist verboten. Zur Sicherheit sollte man mindestens 2 Karten dabei haben, denn eine könnte ja auch mal defekt sein. Natürlich sollte man vor dem Urlaub auch checken, ob das Limit der Kreditkarte passt.

    Das Bargeldverbot in Italien ist vordergründig dazu da, Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Natürlich dient es aber auch dem Schutz vor Bankruns und der Überwachung. Jede Transaktion, die über ein Konto läuft, ist aufgezeichnet. Bargeld hingegen ist anonym und sowas mögen NSA und Co. natürlich nicht. Es geht darum den Menschen den Gebrauch von Bargeld ab zu gewöhnen, damit es künftig nur noch Giralgeld gibt. Giralgeld, das sind virtuell gespeicherte Forderungen und Verbindlichkeiten, die man hin und her schieben kann.

    Auch in Deutschland will man die Menschen umgewöhnen. Man beginnt mit den Kindern: In vielen Schulen gibt es die Essensbons nur gegen Zahlung mit der sog. "Geldkarte". Die entsprechenden Automaten kommen als "großzügige Spende" von den Bankenverbänden. Ohne Bargeld entfällt die Gefahr eines Bankruns. Dann sind wir komplett abhängig von einem technischen System, das jederzeit augeschaltet werden kann. Jede Transaktion (ab einem Cent) wäre aufgezeichnet. Es wäre naiv zu glauben, dass der liebe Staat diese Daten nicht zur Überwachung missbraucht. Italienurlauber können sich schon mal einen kleinen Vorgeschmack holen.

    Link: Auswärtiges Amt "Italien: Reise- und Sicherheitshinweise"

    Liebe Grüße und genießt den Sommer,
    eure Jenny

  • Bundesbankpräsident warnt vor billigem Geld

    Der Leitzins liegt seit Anfang Mai dieses Jahres bei 0,5 %. Mitte 2008 notierte er noch bei über 4 %, seitdem hat ihn die EZB kontinuierlich gesenkt. Bundesbankpräsident Jens Weidmann sagte dazu in seiner Rede vom 13.07.2013: "Niedrigzinsen verführen dazu, Reformen und den notwendigen Strukturwandel, aufzuschieben."

    Langfristig bergen niedrige Zinsen Gefahren.
    Krisen entstehen meist dann, wenn Preisblasen platzen, welche sich nach zu langen Niedrigzinsphasen gebildet hatten. Grund hierfür ist die Lenkungsfunktion des billigen Geldes. Die niedrigen Zinsen verführen zu Spekulationen, die eben auch mal schief gehen können. "Um die Staatsschuldenkrise zu überwinden, wären Reformen und Strukturwandel nötig. Die niedrigen Zinsen nehmen jedoch Druck von den Staaten, diesen mühsamen Weg auch zu gehen", sagte Weidmann in München.

    Zinsbombe im Staatshaushalt! Durch die anhaltend niedrigen Zinsen haben sich die Länder dieser Welt sehr verschuldet. Die Zinskosten in den Staatshaushalten sind dabei kaum gestiegen, weil eben die Zinssätze nach unten gingen. Steigen die Zinsen an, dann steigen mittelfristig auch die Zinskosten. In Deutschland sind diese Zinskosten bereits heute der drittgrößte Haushaltsposten. Steigt dieser Posten an, dann muss an anderer Stelle gespart werden, denn die Schuldenbremse verbietet zu viele neue Schulden. Billiges Geld erzeugt immer Blasen; egal ob Tulpen, Aktien, Schrottimmobilien oder Staatsschulden - jede Blase wird irgendwann platzen.

    Link zur Weidmann-Rede: Bundesbank.de

    Liebe Grüße und genießt den Sommer,
    eure Jenny


Dieses Blog ist umgezogen! Alte Beiträge werden weiterhin hier verfügbar sein. Aktuelle Beiträge findet ihr unter: http://pinksliberal.wordpress.com/


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