Ich kann mich drehen und wenden, muss es aber zugeben: Das meiste Fast-Food schmeckt. Egal ob Pommes, Burger, Chips, Fertigpizza und viele andere Dinge; sie schmecken einfach und machen Spass. Trotzdem lasse ich, so gut es geht, die Finger davon, denn Junkfood ist die legalste Droge der Welt. Es macht süchtig und krank!
Eine Eigenschaft von Drogen ist, dass jeder die negativen Auswirkungen kennt, sie aber trotzdem konsumiert werden. Bei McDonalds liegen auf jedem Tablett die Nährwerte. Es herrscht volle Transparenz und jeder kann nachlesen, was er sich antut. Auch sind die fettigen, salzigen und verzuckerten Inhaltsstoffe den meisten bekannt. Ähnlich wie bei Alkoholsucht wollen Fastfood-Junkies ihre Abhängigkeit nicht zugeben. Sie gehen instiktiv zu McDonalds oder in andere Fressbuden. Für viele kommt Obst oder "echtes Essen" nicht in Frage. Auch bei Kindern sieht man den Suchteffekt ganz deutlich. Viele Kinder freuen sich, wenn sie zu McDonalds dürfen. Es ist eine Belohnung für sie! Fastfood macht also glücklich; wie eine Droge. Die Menschen sollten sich wieder auf echtes Essen besinnen. Im Tierreich gibt es kein Übergewicht. Dies gibt es nur bei Menschen, Masttieren und menschlich gefütterten Haustieren. Draußen in der Natur ist Übergewicht nicht vorgesehen. Es resuliert, wie viele andere Krankheiten, aus unserer industriellen, chemischen Parallelwelt für Nahrung, wie der Experte und Autor Hans-Ulrich Grimm in seinen Büchern schreibt. Die Politik ist gefordert - sie sollte diese Drogen bekämpfen. Womöglich ist es nicht gewollt, dass wir "gesund" sind, denn nur kranke und dumme Menschen bringen Wirtschaftswachstum. Jeder Arztbesuch ist eine "Dienstleistung", jeder Pflegebedürftige ist ein Kunde und so weiter. Diese Dienstleistungen sowie die komplette Wertschöpfungskette aus dem Vertrieb von Fastfood erhöhen das BIP.
Zentrum der Gesundheit schreibt dazu folgendes: Drogen bewirken im Gehirn die Ausschüttung von Dopamin - dem so genannten Glückshormon. Genau dieses Hormon und weitere Glückshormone (auch Serotonin u.a.) werden beim Verzehr von Junkfood im Gehirn vermehrt ausgeschüttet. Die Dosis kommt nah an harte Drogen wie Kokain ran. Jeder BigMac macht den Junkie glücklich und ein bisschen abhängiger. Die Sucht nach Drogen führt im Grunde dazu, dass die Rezeptoren im Gehirn, die auf Dopamin ansprechen und dem Körper ein Glücksgefühl vermitteln, ihre Empfindlichkeit verlieren. Daraus folgt, dass Süchtige immer höhere Dosen der Suchtsubstanz benötigen um das selbe Mass an Befriedigung zu erzielen. Im Gehirn eines nach Fast Food abhängigen Menschen laufen genau die selben Mechanismen ab. Forscher konnten zeigen, dass fettleibige Menschen eher weniger empfindliche Dopamin-Rezeptoren haben als normalgewichtige. Übergewichtige müssen demnach auch mehr essen, um ihre Sucht nach Fast Food zu stillen. Diese Mechanismen im Gehirn können in einem Teufelskreis enden, der schwere gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Die hier zitierte Quelle, Zentrum der Gesundheit, ist etwas umstritten, wie man hier nachlesen kann. Der Artikel von ZdG verweißt allerdings auf viele Studien und Quellen, was ihn glaubhaft macht. Zudem kommt die Sendung "Da wird mir übel" auf ZDFneo (siehe Link unten) auf das selbe Ergebnis.
Ich esse auch ab und zu Junkfood. Man muss sich aber bewusst sein, dass es nicht schmeckt oder gesund ist. Man wird einfach nur über Hormone getäuscht. Geschmacksverstärker wie Hefeextrakt oder Glutamat schalten zudem das Hungergefühl aus. Man frisst dann immer mehr, stopft es in sich herein und wird im wahrsten Sinne des Wortes high davon. Ich überlege, mal ein Seminar zu besuchen, wie die Bloggerin Julia Jentsch, die ebenfalls einen rosa Blog hat. Die Natur bietet extrem viel, leider lernt man das in der Schule nicht. "Selbstversorgung aus der Natur" ist natürlich völlig übertrieben. Aber warum soll man nicht mal ein paar Kräuter gratis aus dem Wald holen, statt sie industriell abgepackt im Supermarkt zu kaufen? "Es gibt kein gesundes Essen; es gibt aber ungesundes Essen." Dieser Satz stammt vom Fernsehkoch Tim Mälzer.
Zum Vertiefen empfehle ich die Sendung "Da wird mir übel" auf ZDFneo.
Ich freue mich wie immer über zahlreiche Kommentare hier im Blog,
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liebe Grüße, eure Jenny
















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