In den teilweise zwangsfinanzierten Medien wird so getan, als müssen "wir" zur Rettung Geld nach Zypern überweisen. Das Geld ist bereits dort - es soll nur umgeschuldet werden. Die EZB, die dem Steuerzahler gehört, hat eigenmächtig Unsummen auf die Insel geschickt.

Die EZB hat bereits im Januar über das ELA-Programm ("Emergency Liquidity Assistance") bereits knapp 10 Milliarden Euro an Banken in Zypern überwiesen. Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass bei der EZB zypriotische Papiere im Wert von 11,6 Milliarden Dollar als Sicherheiten hinterlegt sind. Das gesamte Eigenkapital der EZB beträgt zirka 31 Milliarden Euro. Auch über die Target2-Salden haftet Deutschland mit sehr stolzen Summen. Können "die anderen" Staaten den Rest nicht auffangen, dann haften wir über den ESM auch für mehr.

Mario-Draghi und die Euro-Retter kämpfen auf Zypern nicht für das kleine Land. Sie kämpfen um das eigene, nackte Überleben. Dass diese Politik absolut hilflos ist und die Rettungsmilliarden schon längst geflossen sind, hat den Steuerzahler nicht zu interessieren. Wo kämen wir denn da hin? Das wäre ja Transparenz und eine Partei, die das öffentlich fordert, wird es wohl nie geben. Unser Geld ist über die EZB längst in Zypern. Es geht nicht mehr darum, ob wir zahlen; es geht nur noch um das "wie". Dieses System, welches vom manipulierten Wähler alle 4 Jahre gewählt wird, lässt uns keine Wahl. Egal wie die zypriotische Rettung ausgeht: Entweder wir bezahlen über die Rettungsschirme oder über die EZB.

Zum weiter lesen:
- Die Macht der EZB
- Die wahren Abweichler sind nicht Schäffler und Co.
- Umverteilung durch Geldpolitik


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